Das erste Schnitzel im neuen Jahr gabs für uns im Eichbaum Tresen.
Kaum nötig zu erwähnen dass es wieder eine ordentliche Sause war.
Es waren ein Jägerschnitzel, ein Greyezer (ich) und zwei mal Champi & Kaas im Spiel.
Und was soll man sagen, da kamen mal wieder knallhart die Fakten auf den Tisch.
Die Qualität war natürlich wie erwartet und die Menge auch - wobei diesmal die Grenzen eines untrainierten Magens zu spüren waren. Mal wieder. Insbesondere für Marvin, der versucht hat ein Champi & Kaas mit zusätzlichen Bratkartoffeln allein aufzuessen. Das ist ihm trotz aller Prahlerei im Vorfeld nicht ohne Hilfe gelungen.
Heinz und Tiberius haben gemeinsam das Jägerschnitzel und das zweite Champi & Kaas geplättet.
Erwähnenswert am letzten Besuch war noch, dass zum einen Olaf nicht teilgenommen hat, und zum anderen, dass wir erstmals auf eine Gruppe andere Gäste gestoßen sind, die ähnlich professionelle Schnitzelesser wie wir hätten sein können.
Vier jungsche Typen, vier Schnitzel, so wie bei uns.
Der Battle ist aber ausgeblieben, die haben nach halbem Schnitzel die Segel gestrichen, bevor unsere überhaupt aufgetragen wurden.
Überhaupt, nachher gings uns mal wieder mittelmässig und inzwischen haben wir beschlossen, die ganze Chose mit "Schnitzelehre" und "Kampf bis zum letzten Happen" fallen zu lassen. Immerhin haben wir angefangen Schnitzel zu essen, weils lecker ist und wir uns nachher gut fühlen wollen. Künftig ist es daher gestattet, ein Schnitzel auch mal nicht fertig zu essen.
Immerhin, wer ein Eichbaum Schnitzel nur zur Hälfte schafft und die andere Hälfte mitnimmt, der hat am nächsten Tag nochmal ein vollwertiges Schnitzelmittagessen!
Was könnte schöner sein?
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