Montag, 10. Dezember 2007

Exil, Herzschmerz

Oh das Exil...

Zum ersten Mal nicht mehr um die Ecke.
Aber fast noch schlimmer als das ist die Tatsache, dass es gar nicht so weh getan hat.

Wie schon in einem früheren Post berichtet hat im Exil unsere kleine Schnitzeltradition angefangen und ist zu voller Blüte gelangt. Mittlerweile geht jeder, der uns kennt, davon aus, dass wir Montags beschäftigt sind.
Die Schnitzelkarte im Exil kennen wir in- und auswendig und dass uns die Kellnerin noch nicht mit Namen begrüßt dürfte eigentlich nur daran liegen, dass sie unsere Namen nicht kennt.

Das Schlimme ist blos, dass die Schnitzelerfahrung sich abnutzt. Seit wir angefangen haben auszuschweifen und dabei das teuflische Eichbaum Tresen kennengelernt haben kann einfach nichts anderes mehr mithalten - leider auch nicht das Exil. Zumindest nicht, wenn es um das Essen an sich geht. Klar, Ajoli mit Brot verliert seinen Reiz nicht, aber die Schnitzel sind einfach lang nicht so gut wie im Tresen, eine bedauerliche Tatsache.

Alles war bestens, solange wir nichts anderes kannten, aber jetzt ist das Exil bittersüß geworden. Da können wir kickern, da sind wir quasi zu Hause und werden auch so behandelt. Da sind wir Stammgäste mit einem besonderen Schnitzel-Spleen. Und das ist was wert.
Aber beim Essen muss man dann doch immer wieder an die Schnitzel im Eichbaum denken...

Ach, ich will eigentlich gar nicht drüber reden. Vielleicht bin ich ja auch blos sentimental weil das Exil nicht mehr bei mir um die Ecke liegt und ich heute mit dem scheiss Auto hinfahren musste und nichts trinken konnte.

Olaf und Heinz waren heute nicht da, das hats vielleicht auch schlimmer gemacht, nicht mal gekickert haben wir.

An Schnitzeln gab es diesmal Spinat-Gorgonzola (Tiberius), à la Maison (Marvin) und das Parmesanschnitzel (Ich). Mit Extra Kroketten in meinem Fall und extra Pommes bei den anderen beiden. Ajoli 2/1 wenn ich das richtig mitbekommen habe, bin zu spät gekommen.

Die Schnitzel waren meiner Meinung nach heute wieder ziemlich gut, was das oben gesagte um so dramatischer macht.

Montag, 3. Dezember 2007

Eichbaum Tresen

Grundgütiger, was ein Tag.

Erst stundenlang männliche Arbeit geleistet, mit Bohrmaschine und Stichsäge und Feile an einer Arbeitsplatte aus solider, deutscher Eiche gearbeitet, dann im Eichbaum Tresen eingekehrt und mit Eichbaum Pils und einem fantastischen Greyezer Schnitzel den Feierabend veredelt.

Aufmerksame Leser werden die Verwandschaft zwischen Arbeitsmaterial, Namen des Schnitzelrestaurants und Biermarke erkannt haben.

Die Kombination jedenfalls ist nicht zu schlagen. Zumindest habe ich mich heute das erste mal nach einem Eichbaum Schnitzel nicht miserabel, sondern pudelwohl gefühlt. Ob das jetzt an der vorher geleisteten, im Nachhinein zu kompensierenden körperlichen Arbeit gelegen hat oder ob der Körper sich langsam auf die Eichbaumportionen einstellt kann ich noch nicht sagen. Dabei war das Schnitzel heute - das Greyezer - beileibe nichts für Anfänger, dick und fett mit Käse und Sahne überbacken, wie es ist. Heute habe ich aber nicht mal einen Aquavit gebraucht.

Oh wie herrlich das war, so knusprig, so würzig! Ganz am Anfang des Schnitzels (also an dem zu mir deutenden Ende, wenn das Schnitzel sich links und die Bratkartoffeln sich rechts befinden, wie es sich gehört) war eine Ecke, die richtig dunkelbraun gebraten und über nur eine dünne Brücke mit dem Hauptschnitzel verbunden war, so dass man sie einfach abnehmen und als Schnitzel-Knusperbonbon in den Mund stecken und wegknuspern konnte. Der Käse war cremig und würzig und hat das Schnitzel weich aber bestimmt umspielt.

"Partyschnitzel" hatte das Madagaskarschnitzel, was wegen der Soße wohl nicht so dolle war. "Shnizzel-Man" hatte das champi&käs schnitzel, das ein Knüller ist und das ich das nächste Mal auch essen werde. Der andere Schnitzelmann, dessen Namen ich gerade vergessen habe hatte das Schnitzel Wiener Art. War wohl ganz gut, aber es scheint klar zu sein dass die Schnitzelspezialitäten doch immer die Nase vorn haben werden.
"Schnitzelprinz" ist heute MAL WIEDER nicht in Erscheinung getreten, seine Ausrede, er wäre in Berlin kommt mir noch fadenscheiniger vor als die vom letzten Mal.

Herrgott, das mit den Scheiss Schnitzelcodenamen geht mir so auf den Senkel, das kann sich ja eh keine Sau merken.
Ab sofort gilt:

Partyschnitzel -> Marvin
Shnizzel-Man -> Olaf
denwoichvergessen hab -> Heinz
Schnitzelprinz -> Tiberius

So.

Die Eiche, aus der meine Arbeitsplatte besteht stammt vermutlich gar nicht aus Deutschland, sondern aus Turkmenistan oder Wladivostok.

Ich hab das vorhin nur so gesagt.

Montag, 26. November 2007

3Klang, ewig her

Weil im letzten Post die Rede von einem echten Wiener Schnitzel war ist mir doch glatt was eingefallen, das muss ich mal dazwischenschieben.

Vor gefühlten 14 Billiarden Jahren wanderte ein nicht besonders großer Mann nach Amerika aus. Dort ist er verstorben. 13,9999 Billiarden Jahre später habe ich im 3Klang ein echtes Wiener Schnitzel gegessen, das mir wohl nie mehr aus dem Kopf gehen wird.

Ich muss schon sagen, dass war wohl das beste Schnitzel welches ich jemals auswärts gegessen habe. Ein echtes Wiener ist ja prinzipiell was gutes, aber hier war das Fleisch besonders gut, es war ordentlich zubereitet und der Kartoffelsalat dabei war auch ganz ausgezeichnet. Eigentlich war es auch nicht EIN Schnitzel, sondern es waren drei sehr kleine Schnitzel. Insgesamt war die Portion lächerlich klein, dafür aber sauteuer.
Trotzdem würde ich es dank der Qualität jederzeit wieder essen.

Leider wechselt die Karte im 3Klang ständig und ich hab das Schnitzel nie wieder gesehen.

Sollte jemand von Euch aber mal doch das Wiener Schnitzel im 3Klang auf der Karte sehen, dann möge er es sofort bestellen und - vor allem - mich anläuten und Bescheid geben.

Das war echt sensationell...!!

Braustübl, 1. Besuch

Das Braustübl kann in der großen Welt des professionellen Schnitzelessens eigentlich nur eine Randerscheinung bleiben. Dafür sorgt allein schon die Tatsache, dass es nur zwei Schnitzel auf der Karte gibt. Um herauszufinden ob diese dennoch einen regelmässigen Besuch wert sind waren wir heute dort.

Den demnach wichtigsten Punkt, die Schnitzel, kann man allerdings getrost am Anfang des Berichts vorweg abhandeln: Qualitativ gut, größer als im Exil, irgendwie trotzdem zu klein, vom Preisleistungsverhältnis her ungünstig (fast so teuer wie Eichbaum Tresen, dafür fast so klein wie im Exil) und - wie bereits erwähnt -
nur in zwei Varianten erhältlich.
Insgesamt daher auch nur durchschnittlich beeindruckend.
Von den zwei Varianten hatte ich das Schnitzel Wiener Art mit Pommes, die schon fast zu salzig waren. Alle anderen hatten das Jägerschnitzel mit Spätzle, die wohl angeblich auch recht gut waren. Bei den Jägerschnitzeln gab es aber ein Phänomen, das wir so noch nirgends sonst beobachten konnten: Die Größe der Schnitzel war von Teller zu Teller völlig unterschiedlich. Das Schnitzel von Marvin* (aka "Partyschnitzel") war mal locker doppelt so groß wie das von Olaf* (ab sofort "Shnissel-Man").
Ein grober Schnitzer, das gibt nur böses Blut auf die Dauer, sowas.

Der Vollständigkeit halber sollte noch erwähnt sein dass es auf einer Sonderkarte noch ein echtes Wiener Schnitzel gab, das wegen des Preises aber niemand von uns bestellt hat. Vorausgesetzt dass es sich dabei nicht um ein saisonales Angebot handelt soll dies lobend erwähnt werden, da ein echtes Wiener fast nirgends zu bekommen und - wenn es gut gemacht wird - ein echt gute Sache ist ist. Bei einem zweiten Besuch würde ich es auf jeden Fall testen.

Fraglich nur ob es den zweiten Besuch geben wird, denn die Atmosphäre im Braustübl ist nicht unbedingt die gemütlichste. Vielleicht lässt sie sich mit "Darmstädter Oktoberfest in einem befestigten Gebäude" beschreiben. Soll heissen die Bedienung ist schnell, das Bier sehr gut (ist immerhin die Gaststube einer lokalen Brauerei), der Geräuschpegel ist hoch und die Innenarchitektur gewollt aber nicht gekonnt rustikal.
Immerhin bekommt man ungefragt immer wieder einen Korb frisches Brot auf den Tisch gestellt - wenns alle ist, kommt der nächste. Und die "kleine Darmstädter Bierprobe" ist auf jeden Fall auch ein Unikum, fünf Fassbiere in den passenden Miniaturgläsern auf einem Tablett... Putzig!

Im Grunde gibt es mehr schon auch nicht zu sagen. Nichts aussergewöhnliches bis auf einen Faux-pas seitens des feinen Herren "Schnitzelprinz", der es doch tatsächlich unter Hinweis auf den Erhalt der schlanken Linie nicht für nötig befunden hat in Erscheinung zu treten. Was für eine gnadenlos unfassbar blöde Idee! Soll er halt morgen weniger Nutella aufs Brot tun, aber seiner Schnitzelpflicht nachkommen!
Zur Strafe werd ich ihm ne Karte schicken.

Naja, nächste Woche gehen wir wieder ins Tresen, dann wird alles gut.
Übrigens, wer sich über seltsame Namen in künftigen Posts wundert, dem sei gesagt dass auf Wunsch der anderen Teilnehmer, aus Gründen des Datenschutzes und um dazu beizutragen das Internet weniger persöhnlich und kuschelig
zu gestalten und weil alle Luschen sind, künftig jeder nur noch unter komischen Namen genannt wird.

* Namen von der Redaktion (mir) geändert

Montag, 19. November 2007

Exil - letztes Mal um die Ecke

Ach nee, da ist es das letzte Mal dass für mich das Exil direkt um die Ecke ist weil wir am Wochenende umziehen.
Völlig logisch dass heute zwei von uns nicht da sind - Heinz* hat sich aus unbekannten Gründen nach Berlin verabschiedet und Olaf* hat es vorgezogen irgendeinen Schrank mit stechend riechender Tunke einzuwichsen.

Naja, war es wenigstens nicht so schwer die Peperoni aus dem Ajoli abzugreifen (Heute 3xBrot/1xAjoli).

Hatte das obligatorische Parmesanschnitzel, aber diesmal hab ichs ganz raffiniert angestellt. Weil ja wie bereits berichtet die Pommesration im Exil kleiner wird, haben wir immer extra Pommes bestellt. Heute hatte ich aber Lust auf Kroketten und da hab ich einfach gesagt ich will extra Kroketten! Die kamen dann auch und ich muss sagen, es waren nicht zu wenig. Normalerweise sind Kroketten im Restaurant ja ein absolutes No-Go, weil man da immer zu kurz kommt. Kroketten werden in der Küche mit Gold aufgewogen und mehr als vier oder fünf hat man selten auf dem Teller, wenn man sie als reguläre Beilage bestellt
(wäre nach Aussage der Kellnerin auch im Exil so gewesen).
Mit herkömmlichen Fritten ist man also meist besser bedient.
Aaaber wenn man Kroketten extra (!) bestellt, dann ist es ein ganzer Haufen!
Leider waren es nicht die besten. Zu weich.
Dafür war das Fleisch wieder deutlich besser als letztes Mal, wenngleich ich sagen muss dass ich im Nachhinein wohl doch auch lieber das Spinat-Gorgonzola Schnitzel gegessen hätte. Das hatte heute übrigens Marvin*.
Tiberius* hatte auch ein Parmesanschnitzel und vernünftigerweise hatten
die beiden noch extra Pommes.

Ansonsten war heute irgendwie zu viel los, das war nicht gut, ausserdem hat das Teelicht auf dem Tisch völlig grundlos viel mehr gebrannt als nötig, weswegen Tiberius* dachte dass das Glas springt, das war auch nicht gut.

Und aus irgendeinem bescheuerten Grund musste ich daran denken dass es vielleicht irgendwo auf der Welt ein Restaurant gibt in dem man Schnitzel mit Spargel drauf bekommt. Allein bei dem Gedanken könnte ich vor Wut direkt hier in das Gerät göbeln..!

Wenigstens haben wir herausgefunden dass die Bahn das bösartigste Verkehrsmittel aller Zeiten ist.
Blos blöd dass ich das nächste Mal drauf angewiesen bin, wenn ich im Exil ein Bier zum Schnitzel trinken will...

Wird wohl Zeit ein Fahrrad zu kaufen.

* Namen von der Redaktion (mir) geändert

Freitag, 16. November 2007

Eichbaum Tresen, 5. November

Damit es hier nicht so leer zugeht in den ersten Wochen schiebe ich mal noch einen vergangenen Schnitzeltag ein.
Und zwar den letzten Besuch im Eichbaum Tresen.

Halleluja, was eine Session.

Mir rumpelt immer noch wohlig der Magen, wenn ich daran denke. Könnte auch passieren dass ich beim Schreiben an meiner eigenen Spucke ertrinke - hab heut noch nichts gegessen.

Das Eichbaum Tresen ist aus zwei sehr guten Gründen ein sehr guter Laden:
1.) Die Schnitzel sind enorm groß
2.) Die Schnitzel sind enorm gut
Dazu kommt dann noch Vielfalt und ein sehr vernünftiger Preis: Die Schnitzel mit Käse etc. obendrauf kosten so zwischen 10€ und 13€. Das ist wirklich günstig, beim Exil zahlt man zwar die Hälfte, dafür sind die Schnitzel aber nicht mal halb so groß und (meistens) auch lange nicht so gut.
Die Beilagen sind von Schnitzel zu Schnitzel unterschiedlich, meistens Bratkartoffeln oder Salat.

Letztes Mal hatte ich das Boloschnitzel, und das hat mich richtig fertig gemacht. Ein mördergroßes Schnitzel, und dann auch noch zwei Finger breit Hackfleischsoße drauf und mit Parmesan überbacken, ich hab gedacht ich bin im Himmel... Zumal die Bolosoße richtig gut war, so wie von Muttern, mit richtig viel Hack, bisschen Zwiebeln und schön würzig. Nicht so eine dünne Plörre aus passierten Tomaten mit zwei Gramm Alibi-Fleisch drin, die schon beim Hingucken wegfließt.
Eigentlich schon fast zu gut, denn das köstliche Schnitzel kam vom Geschmack her eigentlich nur an den Rändern mit wenig Soße so richtig durch.
Gegen Ende des Schnitzels wars dann auch ein richtiger Kampf, den ich zwar gewonnen habe (ein paar Bratkartoffeln die ich naiverweise parallel zum Salat - der übrigens sehr gut ist - bestellt hab sind als Kollateralschaden liegen geblieben), dannach gings mir schlecht. Erst nach nem Aquavit konnte ich es wieder ertragen die anderen vom Essen reden zu hören. Aber schon eine halbe Stunde später hab ich mich traumhaft wohl gefühlt.

Heinz* und Tiberius* hatten zusammen ein Bolo- und ein Greyezerschnitzel, gute Kombi weil nicht so vernichtend. Marvin* und Olaf* hatten ein Greyezer- und noch irgendeins mit Sahnesoße und Pilzen zusammen, oh mann, das war auch fherdammt lecker.
Jetzt bin ich ein bisschen aufgeschmissen was den nächsten Besuch angeht, Greyezer oder das mit den Pilzen? Ohje. Leider gehen wir da ja nicht wöchentlich hin, das heisst die Entscheidung will weise getroffen sein.

Schlimm war übrigens, dass die Kellnerin unseren Stolz darüber, dass wir die Schnitzel komplett geschafft haben (im Tresen wohl keine Selbstverständlichkeit) radikal zunichte gemacht hat. Erzählt sie uns doch tatsächlich, dass mal ein Typ ZWEI Schnitzel nacheinander gegessen hätte. Und der sah angeblich ganz normal aus.

Und wir dachten wir wären Profis.

* Namen von der Redaktion (mir) geändert

Dienstag, 13. November 2007

Exil, gestern, 12. November

Der erste Schnitzelbericht!
Nur recht und billig dass er vom Exil handelt, denn da hat alles angefangen. Keine Ahnung, wann und warum wir da das erste Mal ein Schnitzel gegessen haben, jedenfalls haben wir nie mehr aufgehört.
Montags gibts dort jedes Schnitzel für 5,50€, darum hat sich dieser Tag als unser fester Schnitzeltag etabliert. Auf der Karte sind so etwa zehn Schnitzel, die meisten davon Klassiker, also Jägerschnitzel, Zigeunerschnitzel, Schnitzel Wiener Art,... Pommes gibts dabei und einen Salat vorneweg.
Der Salat kommt mit Essig/Öl und ist nicht gerade protzig. Aber ok, letztlich gehts um das Fleisch. Ausserdem gibts im Exil eine großartige Vorspeise, die mittlerweile fester Bestandteil unseres Besuches ist: Ajoli (oder wie sich das schreibt) mit Brot. Im Prinzip ist das mit Knoblauch und Olivenöl aromatisierte Majonaise mit ein paar Schnitten frisch geröstetem Fladenbrot.
Davon nehmen wir immer so ca. 1 Portion Brot pro Nase und ein Ajoli pro zwei Portionen Brot. Die Peperoni die im Ajoli steckt essen meistens Heinz* oder Marvin*.

Gestern hab ich dort meinen Liebling gegessen, das Parmesanschnitzel. Schinken, Sahnesoße und Parmesan drauf. Klare Empfehlung wenn man nicht experimentieren aber mehr als nach Wiener Art möchte. Marvin* hatte "á la maison", da ist Sahnesoße und Gemüse, unter
anderem Broccoli drauf.
Naja wers mag.
Nichts gegen Broccoli, hat bloß meiner Meinung nach nichts auf dem gleichen Teller auf dem schon ein Schnitzel parkt verloren.
Ansonsten wars gestern etwas unspektakulär, niemand hat ein zweites Schnitzel gegessen, das Fleisch war aber auch qualitativ ein klein wenig unter dem, was wir sonst vom Exil kennen.
Vielleicht kam es mir gestern auch nur durchschnittlich vor weil wir die Woche davor im Eichbaum Tresen waren, da sind die Schnitzel sowohl von der Größe als auch von der Qualität her ein Hammer. Meine Herren war das eine Sause letztes Mal...

Ansonsten noch Kickern und das wars.
Hmm, bisschen unspektakulär, der erste Bericht. Aber wartets ab, bald gehen wir wieder ins Tresen.


* Namen von der Redaktion (mir) geändert

Hello World

Guten Tag Welt!

Und herzlichst willkommen beim Darmstädter Schnitzelblog.
Mindestens einmal in der Woche huldigen die Jungs und ich dem besten Freund des Menschen - dem panierten Schwein. Meistens im Exil gleich hier um die Ecke, denn da ist am Montag Schnitzeltag (alle Schnitzel für 5,50€, leider wird die Pommesration immer kleiner). Aber auch in andere Restaurants und Kneipen in und um Darmstadt (und irgendwann bestimmt auch mal woanders in unserer großen Republik) gehen wir gern. Die Abenteuer, die wir dabei bisher bestehen mussten waren manchmal so großartig, dass ich sie der Welt nicht vorenthalten möchte.
Einmal die Woche solltet Ihr darum hier ab jetzt einen spannenden Tatsachenbericht lesen können und bestimmt plaudere ich ausser der Reihe auch mal aus dem Schnitzelnähkästchen meiner reichhaltigen Erfahrungen.

Beste Grüße,

der Captain